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Rechtsfall-Check.de – Ein Fall für KI
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Rechtsfall-Check.de – Ein Fall für KI
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DATENSCHUTZ

Ihre Fallakte verdient besonderen Schutz.

Diese Erklärung erläutert transparent, welche Daten Rechtsfall-Check.de verarbeitet – insbesondere bei Fallschilderungen, Dokumentenuploads und der KI-gestützten Vorprüfung.

INHALTVerantwortlicherÜberblickFallakten & UploadsKI-VerarbeitungKonto & SicherheitZahlungDienstleisterDrittländerSpeicherung & LöschungIhre RechteCookiesAutomatisierungSicherheitÄnderungen
Stand: 27. Juli 2026

Rechtsfälle können hochsensible Informationen über Sie und andere Personen enthalten. Wir beschränken die Verarbeitung auf den jeweiligen Zweck, trennen Nutzerkonten und Fallakten und geben Inhalte nicht für Werbung oder den allgemeinen KI-Modellaufbau frei.

1. Verantwortlicher

Media Online Innovations Group

Inhaber: Martin Kelm

Im Weidenblech 25, 51371 Leverkusen

Telefon: 0214 / 330 140 60

E-Mail: mail@media-online-innovations.group

Über diese Kontaktdaten können Sie Datenschutzanfragen stellen. Bitte senden Sie keine Fallunterlagen unverschlüsselt per E-Mail. Ein Datenschutzbeauftragter ist derzeit nicht benannt. Sollte eine gesetzliche Benennungspflicht entstehen, werden die Angaben hier ergänzt.

2. Kategorien, Zwecke und Rechtsgrundlagen

DatenZweckRechtsgrundlage
IP-Adresse, Zeitpunkt, Browser-, Geräte- und ServerdatenAuslieferung, Stabilität, Missbrauchs- und AngriffserkennungArt. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb
Name, E-Mail-Adresse, Passwort-Hash, SitzungsdatenRegistrierung, Login, Kontoverwaltung und KommunikationArt. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
Fallbeschreibung, Ereignisdaten, Rechtsgebiet, Rückfragen und ErgebnisseVertragliche Fallaufnahme und Rechtsfall CheckArt. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei besonderen Daten zusätzlich Art. 9 Abs. 2 DSGVO
Hochgeladene Dokumente, Bilder, Metadaten und ExtrakteDokumentenprüfung, Belegzuordnung, SicherheitsprüfungArt. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; gegebenenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. f und Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO
Zahlungsstatus, Betrag, Transaktions- und RechnungsdatenZahlungsabwicklung, Buchhaltung, BetrugspräventionArt. 6 Abs. 1 lit. b, c und f DSGVO
Audit- und SicherheitsereignisseZugriffsnachweis, Fehleranalyse, Abwehr und ComplianceArt. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
EinwilligungsnachweiseNachweis erteilter oder widerrufener EinwilligungenArt. 6 Abs. 1 lit. c, Art. 7 Abs. 1 DSGVO

Soweit eine Verarbeitung für die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, können Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und bei besonderen Kategorien Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO einschlägig sein. Wo eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich ist, stützen wir die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. a beziehungsweise Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Eine Einwilligung ist freiwillig und jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar; ohne erforderliche Daten kann der Rechtsfall Check gegebenenfalls nicht erbracht werden.

3. Fallakten und hochgeladene Dokumente

Sie können Sachverhalte schildern und PDF-, JPG- oder PNG-Dateien hochladen. Dabei können Vertragsdaten, Kommunikation, Adressen, Kennzeichen, finanzielle Verhältnisse, Gesundheitsangaben, familiäre Informationen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Daten zu Sexualleben oder sexueller Orientierung sowie Angaben über Vorwürfe, Straftaten oder Verfahren enthalten sein.

Daten anderer Personen

Unterlagen können Daten von Vertragspartnern, Angehörigen, Beschäftigten, Zeugen, Gegnern oder weiteren Beteiligten enthalten. Laden Sie nur Informationen hoch, die für Ihren Fall erforderlich sind und deren Verarbeitung zulässig ist. Schwärzen Sie insbesondere unnötige Kontaktdaten, Ausweisnummern, Gesundheitsangaben und Daten unbeteiligter Personen.

Soweit Daten nicht direkt bei der betroffenen Person erhoben werden, stammen sie aus den Angaben und Unterlagen des Nutzers. Eine individuelle Information jeder darin genannten Person kann unter den Voraussetzungen des Art. 14 Abs. 5 DSGVO entfallen, insbesondere wenn sie unmöglich wäre, unverhältnismäßigen Aufwand erfordern oder die Geltendmachung von Rechtsansprüchen beeinträchtigen würde. Die Rechte betroffener Personen bleiben bestehen.

Sicherheits- und Extraktionspipeline

Dateien werden einem Nutzer und einer Fallakte zugeordnet, anhand von Dateityp und Dateisignatur geprüft, gehasht und in einem privaten Objektspeicher abgelegt. Bis zur Freigabe durch vorgesehene Sicherheitsprüfungen können Dateien in Quarantäne verbleiben. Extrahierte Texte, Fakten und Belegverknüpfungen werden getrennt als Fallmetadaten verarbeitet.

Übermitteln Sie keine Originaldateien, deren einziger Verlust Ihre Rechtsposition gefährden würde. Bewahren Sie stets eine eigene Kopie auf.

4. KI-gestützte Verarbeitung

Nach Ihrer ausdrücklichen Aktivierung können Fallangaben an einen konfigurierten KI-Dienstleister übermittelt werden, derzeit technisch vorgesehen: OpenAI. Die Verarbeitung dient der Strukturierung des Sachverhalts, Erkennung offener Punkte, Bildung von Rückfragen und Erstellung einer nicht abschließenden Ersteinschätzung.

  • Die API-Anfrage wird mit deaktivierter anwendungsseitiger Speicherung des Modellergebnisses beim Anbieter konfiguriert, soweit die Schnittstelle dies unterstützt.
  • Fallinhalte werden nicht von uns für Werbung oder das Training eigener allgemeiner KI-Modelle verwendet.
  • Es werden möglichst nur die für den jeweiligen Analyseschritt erforderlichen Inhalte übermittelt.
  • Ein pseudonymer Sicherheitsbezeichner kann zur Missbrauchsprävention eingesetzt werden.
  • KI-Ausgaben können fehlerhaft sein und werden durch technische Qualitätsgates begrenzt; sie sind keine verbindliche Rechtsentscheidung.

Enthält ein Fall besondere Kategorien personenbezogener Daten, wird vor der KI-Verarbeitung eine gesonderte ausdrückliche Einwilligung beziehungsweise eine andere tragfähige Rechtsgrundlage benötigt. Die Verarbeitung von Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten unterliegt Art. 10 DSGVO und kann bis zur rechtlichen Freigabe eingeschränkt oder abgelehnt werden.

Die abschließende Auswahl von KI-, OCR- oder Analyseanbietern erfolgt erst nach Datenschutz-, Sicherheits- und Vertragsprüfung. Anbieterwechsel werden in dieser Erklärung dokumentiert.

5. Nutzerkonto, Login und Kommunikation

Zur Kontoführung verarbeiten wir Name, E-Mail-Adresse, Passwort-Hash, Sitzungskennungen und Sicherheitsinformationen. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Registrierung und Login erfolgen ausschließlich mit E-Mail-Adresse und Passwort. Die E-Mail-Adresse wird vor Freischaltung des Nutzerkontos bestätigt.

Notwendige transaktionale Nachrichten, etwa zur E-Mail-Bestätigung, Passwortwiederherstellung, Konto-, Zahlungs- oder Sicherheitsverwaltung, werden auf Grundlage der Vertragsdurchführung beziehungsweise unseres Sicherheitsinteresses über SendGrid versandt. Werbliche E-Mails erfolgen nur bei eigener Rechtsgrundlage.

6. Zahlung über Stripe

Für den einmaligen Preis von 39 Euro wird Stripe als Zahlungsdienstleister eingesetzt. Stripe verarbeitet unter anderem Zahlungsart, Betrag, Währung, Transaktionskennung, technische Daten und – abhängig von der Zahlungsart – Rechnungs- und Zahlungsdaten. Vollständige Karteninformationen werden grundsätzlich unmittelbar durch Stripe verarbeitet und nicht in unserer Anwendungsdatenbank gespeichert.

Wir erhalten insbesondere Zahlungsstatus, Transaktionsreferenz und abrechnungsrelevante Angaben. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie gesetzliche Aufbewahrungspflichten nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

7. Hosting und Auftragsverarbeiter

EmpfängerAufgabeBetroffene Daten
VercelHosting, Auslieferung, Serverfunktionen und privater Blob-SpeicherVerbindungsdaten, Anwendungsdaten, verschlüsselt übertragene Fall- und Dokumentdaten
RailwayPostgreSQL-DatenbankKonto-, Fall-, Metadaten, Ergebnisse, Audit- und Zahlungsstatus
OpenAI, sofern aktiviertKI-gestützte Strukturierung und AnalyseFür die Analyse ausgewählte Fallangaben; keine Zahlungsdaten
StripeCheckout, Zahlung, BetrugspräventionTransaktions-, Zahlungs-, Kontakt- und technische Daten
Twilio SendGridTransaktionaler E-Mail-VersandName, E-Mail-Adresse, Nachrichtentyp und technische Zustelldaten; keine Fallinhalte oder Dokumente
Freigegebene OCR-/SicherheitsanbieterTexterkennung und SchadsoftwareprüfungHochgeladene Dateien oder technische Prüfdaten, erst nach gesonderter Freigabe

Dienstleister werden nur im erforderlichen Umfang eingebunden. Soweit sie Auftragsverarbeiter sind, werden Verträge nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Manche Anbieter handeln für einzelne Verarbeitungsschritte eigenverantwortlich, insbesondere Zahlungsdienstleister.

8. Übermittlungen in Drittländer

Bei US-amerikanischen oder global betriebenen Dienstleistern kann eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums nicht ausgeschlossen werden. Eine Übermittlung erfolgt nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind, insbesondere aufgrund eines Angemessenheitsbeschlusses – gegebenenfalls des EU-US Data Privacy Framework – oder von EU-Standardvertragsklauseln und ergänzenden Schutzmaßnahmen.

Welche Garantie konkret gilt, hängt vom ausgewählten Anbieter, dessen Zertifizierung und der vereinbarten Region ab. Eine Kopie oder Information zu den eingesetzten Garantien können Sie über die oben genannten Kontaktdaten anfordern.

9. Aufbewahrung und Löschung

Wir speichern Daten nur so lange, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Pflichten und die Verteidigung von Ansprüchen dies verlangen.

DatenartRegelfrist beziehungsweise Kriterium
Unbezahlte Fallentwürfe und hochgeladene DokumenteGrundsätzlich 30 Tage ab Anlage beziehungsweise letzter aktiver Bearbeitung, sofern keine frühere Löschung verlangt wird und keine Sicherungsgründe entgegenstehen.
Bezahlte Fallakten und ErgebnisseWährend der Bereitstellung im Nutzerkonto; anschließend Löschung auf Anfrage oder nach Wegfall des Vertragszwecks, soweit keine Nachweis- oder Verjährungsfristen entgegenstehen.
KontoBis zur Kontolöschung; danach nur erforderliche Sperr-, Nachweis- oder Abrechnungsdaten.
Zahlungs- und BuchungsbelegeNach den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen, regelmäßig bis zu acht beziehungsweise zehn Jahre abhängig von der Belegart und Rechtslage.
Sicherheits- und AuditdatenSo kurz wie möglich, abhängig von Sicherheits-, Nachweis- und Verjährungsbedarf.
Backups und ProviderkopienLöschung im regulären Überschreibungszyklus; bis dahin gesperrt und nur zur Wiederherstellung verwendet.

Eine Löschung umfasst nach dem technischen Löschkonzept Datenbankeinträge, private Objekte, abgeleitete Extrakte und – soweit erforderlich – Providerkopien. Daten können zunächst gesperrt werden, wenn gesetzliche Aufbewahrungspflichten einer sofortigen Löschung entgegenstehen.

10. Ihre Datenschutzrechte

Sie haben nach Maßgabe der DSGVO insbesondere das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen. Erteilte Einwilligungen können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Zur Vermeidung einer unbefugten Offenlegung können wir einen Identitätsnachweis verlangen. Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für einen in Nordrhein-Westfalen niedergelassenen privaten Verantwortlichen ist grundsätzlich die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf, www.ldi.nrw.de, zuständig.

Ein Widerspruch gegen Direktwerbung wirkt ohne Interessenabwägung. Direktwerbung ist derzeit nicht Bestandteil des Rechtsfall Checks.

11. Cookies, lokale Speicherung und Web-App

Wir verwenden technisch erforderliche Cookies und vergleichbare Speichermechanismen für Login, Sitzungssicherheit, CSRF-Schutz, Sprache, Installationsstatus und ausdrücklich gewünschte Funktionen. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. b oder f DSGVO.

Nicht erforderliche Analyse-, Marketing- oder Profiling-Technologien werden derzeit nicht eingesetzt. Sollten solche Dienste hinzukommen, werden sie erst nach vorheriger Einwilligung aktiviert und in dieser Erklärung sowie den Einwilligungseinstellungen beschrieben.

12. Automatisierte Verarbeitung und Art. 22 DSGVO

Der Rechtsfall Check verwendet automatisierte Verfahren zur Strukturierung und vorläufigen Einordnung. Das Ergebnis entfaltet keine Rechtswirkung und beeinträchtigt Sie nicht in ähnlich erheblicher Weise. Es entscheidet nicht über Ansprüche, den Zugang zu Gerichten, Versicherungsleistungen, Kredit, Beschäftigung oder behördliche Maßnahmen.

Bei unzureichender Datenlage, unsicheren Fristen, hoher Tragweite oder nicht freigegebenen Quellen soll das System eine Nicht-Antwort beziehungsweise Eskalation ausgeben. Eine verbindliche Einzelfallentscheidung bleibt hierzu befugten Menschen und Stellen vorbehalten.

13. Technische und organisatorische Maßnahmen

Vorgesehen sind insbesondere TLS-verschlüsselte Übertragung, kontogebundene Zugriffskontrolle, serverseitige Eigentümerprüfung, private Dokumentablage, Quarantäne, Dateisignatur- und Hashprüfung, rollen- und zweckgebundene Zugriffe, Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse, Geheimnisverwaltung und getrennte Produktionsumgebungen.

Trotz angemessener Maßnahmen kann keine Datenübertragung oder Speicherung absolut risikofrei sein. Bei einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten erfüllen wir die gesetzlichen Prüf-, Dokumentations- und Meldepflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO.

Vor Verarbeitung realer sensibler Fallakten ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO vorgesehen. OCR-, Malware- und juristische Wissensanbieter bleiben bis zur Datenschutz- und Sicherheitsfreigabe deaktiviert.

14. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir aktualisieren diese Erklärung bei Änderungen der Verarbeitung, Dienstleister oder Rechtslage. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter dieser Adresse abrufbar. Bei wesentlichen Änderungen, die ein bestehendes Nutzerkonto betreffen, informieren wir in geeigneter Weise.

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